Test

Virtuell Workshoppen – so wird es kreativ

Kaum noch jemand arbeitet derzeit im Büro – Homeoffice ist das Gebot der Stunde und wird so schnell auch nicht wieder weggehen. Doch während für Besprechungen Webkonferenz-Dienste zur Norm geworden sind, stellt sich für alle, die kreativ oder konzeptionell zusammenarbeiten müssen, die Frage: Was ersetzt uns den Workshopraum mit Whiteboard, Metaplanwand und Moderationskoffer? Sollen wir etwa unsere am heimischen Schreibtisch gekritzelten Bilder in die Webcam halten? Oder PowerPoint dafür verwenden, Organisationsskizzen und Kreativentwürfe aufzuzeichnen?

Zum Glück gibt es richtig gute Dienste, die die virtuelle Workshopzusammenarbeit beinahe so intuitiv gestalten wie die „Echte“ – und in mancher Hinsicht sogar einfacher und nachhaltiger: Ein digitales Whiteboard kann man so oft verändern, wie man möchte, ohne schwarze Finger zu bekommen, und es muss nach der Session niemand die ganzen Post-it Notizzettel aufräumen und wegwerfen!

Wir stellen drei besonders gute Web-Dienste vor. Das Beste daran: Sie sind in der Basis kostenlos!

 

  1. Miro: einfach, flexibel, professionell

Der Maler Mirò provozierte immer wieder aufs Neue. Das kann dem Dienst gleichen Namens nicht passieren: Miro erschließt sich für jeden, der mit PowerPoint vertraut ist und schon einmal an einer Metaplanwand gearbeitet hat, in Sekunden. An Form und Funktion bietet es beinahe alles, was das Herz begehrt, ohne dass man dafür jemals in die „Hilfe“-Rubrik schauen müsste. So kann man direkt loslegen und hat dabei unbegrenzt viel Platz zur Verfügung, um nicht nur einen Entwurf seiner Ideen anzufertigen, sondern gleich zig verschiedene Versionen. Dabei kann man Mitstreiter einladen, für die Besprechung untereinander einen Chat nutzen oder seinen Bildschirm mit Audio teilen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen – mit einem halbwegs aufgeräumten Miro-Board kann man problemlos seine Ergebnisse Kunden oder Chefs zeigen. Solange man die kostenlose Version nutzt, ist die Präsentation innerhalb von Miro auch die einzige realistische Möglichkeit: denn ohne Bezahlzugang ist die Möglichkeit, Boards als Bilder oder PDFs zu exportieren, auf so niedrige Auflösungen begrenzt, dass die Ergebnisse eher nach moderner Kunst aussehen. Für knapp 40 Euro im Monat löst sich diese Beschränkung in Wohlgefallen auf, die Zahl der Boards springt auf „unbegrenzt“ und die Rechte der Nutzer lassen sich verwalten.

 

  1. Limnu: ganz wie das Original… nur smarter

Wer mit der digitalen Workshop-Welt fremdelt und lieber echte Marker riecht, wird sich schnell mit Limnu anfreunden – und womöglich nicht mehr an das gute alte Whiteboard zurückkehren: denn exakt wie dieses sieht die Benutzeroberfläche aus und ein jeder kann problemlos mit einem digitalen Stift auf seinem Tablet, Smartphone oder Laptop-Touchpad frei daran malen, wie man es vom analogen Gegenstück gewöhnt ist. Nur dass hier noch viel mehr geht: Zum einen ist der Platz unbegrenzt, zum anderen können jederzeit Texte einkopiert (oder eingetippt) und Bilder oder Dokumente hochgeladen und angeheftet werden. So verbindet Limnu nicht nur den Look & Feel von Whiteboards mit den Funktionen einer Metaplanwand, sondern bringt auch allerhand verschiedene Medienformate mit ins Spiel. Beliebig viele Mitstreiter darf man einladen und es sind jederzeit Videochats möglich. Eher mau sind die Exportoptionen – so lässt sich nur in einer Art besserem Screenshot denjenigen Teil des Boards, den man gerade sieht, als Bild exportieren. Die kostenlose Version behält den Inhalt von Whiteboards nur für 14 Tage. Für unter 5 Euro im Monat bleibt er in alle Ewigkeit erhalten und man kann die Rechte von Mitbearbeitern managen.

 

  1. Conceptboard: der Liebling der Kreativen

Schnöde Whiteboards und Metaplanwände sind nicht Ihre Sache – Sie denken in „Moodboards“, „Storyboards“ und wollen komplexe Kreativ-Ideen gemeinsam diskutieren und bearbeiten? Dann ist Conceptboard Ihr Mittel der Wahl: Hier können Sie nicht nur nach Herzenslust und äußerst raumgreifend zeichnen, schreiben, kommentieren und hin- und herschieben – sondern auch Bilder, Videos und Audiodateien direkt ins Board einbetten, so dass alle gemeinsam am „lebenden Objekt“ Manöverkritik üben können. So lassen sich zum Beispiel Layouts, Drehbücher und Ähnliches problemlos in großen Gruppen online bearbeiten. Dabei kann man nicht nur privat oder in Gruppen chatten, sondern sich auch gegenseitig Aufgaben zuweisen. Trotz dem hohen Funktionsumfang ist die Bedienung recht einfach. Bereits in der kostenlosen Version dürfen beliebig viele Boards mit bis zu 50 Teilnehmern zeitlich unbegrenzt bearbeitet werden – allerdings mit maximal 100 Objekten pro Board, was bei komplexeren Sessions schnell mal erreicht wird. Auch beträgt das Limit für hochgeladene Dateien lediglich 10 MB pro Upload. Für unter 6 Euro im Monat pro Nutzer fällt ersteres Limit komplett weg und zweiteres wird angehoben, zudem kommen Videochats, Screen-Sharing und Rechtemanagement dazu.

Test

Dein Haus ist Dein Fitnessstudio: Die besten elektrischen Geräte fürs Training daheim

Deutschland schlafft ab: Noch auf längere Sicht bleiben Fitnessstudios und zahlreiche andere Sporteinrichtungen geschlossen. Während Joggen an der frischen Luft gesund ist und immer geht, fallen Bankdrücken, Schwimmbad & Co. weiter aus. Ärzte und Sportmediziner warnen bereits vor einem allgemeinen Verlust an Kondition und Muskelmasse.

Das muss nicht sein: Mit den richtigen Geräten kann ein Jeder sein Zuhause zum privaten Fitnessstudio umbauen – auch ohne allzu große Investitionen. Wir zeigen einige wirklich praktische Geräte, die helfen, daheim fit zu bleiben!

 

Crosstrainer & Rudertrainer: Hocheffektive Klassiker

Der Klassiker für Zuhause ist das Laufband oder der Fahrrad-Heimtrainer. Für Cardio-Fitness und Konditionstraining sind das hervorragende Geräte – doch wer mehr für seine Muskeln tun möchte und den ganzen Körper gleichmäßiger ins Training einbeziehen will, fährt mit Crosstrainern und insbesondere Rudergeräten noch besser. Schon eines dieser beiden Geräte reicht im Grunde aus, um Kreislauf- und Konditionstraining mit ganzheitlichem Muskeltraining zu verbinden (bei einem Fokus auf Kräftigung, nicht Bodybuilding). Gute Geräte starten bereits bei um die 200 Euro.

 

EMS-Gürtel und -Platten: Mit Strom zur Top-Form

Sie möchten nicht nur mit dem Training auf Rudergerät und Co. Ihre Fitness und Kondition stärken, sondern auch gezielt den Muskelaufbau beschleunigen? EMS-Platten und – für den gezielten Aufbau an einzelnen Körperpartien wie z.B. dem Bauch – EMS-Gürtel helfen Ihnen dabei und verbrauchen kaum Platz. EMS bedeutet elektrische Muskel-Stimulation – es werden dabei kleine, nicht schmerzhafte Stromstöße gezielt durch den Körper geschickt, die zu Muskelkontraktionen führen, gegen die Sie dann anarbeiten. Das ist eine extrem zeitsparende, sehr wirksame Technik des Muskelaufbaus, die inzwischen schon für deutlich unter 100 Euro (für einzelne Körperpartien) bzw. deutlich unter 500 Euro (für den ganzen Körper bzw. mehrere Partien) zu haben ist.

 

Vibrationsplatte: Geschüttelt, nicht gerührt

Eine weitere hocheffektive Möglichkeit, ohne viel Raumbedarf Muskeln aufzubauen, ist die Vibrationsplatte: Ihr Körper wird mit vielen kleinen Vibrationen gezielt durchgeschüttelt, so- dass Muskeln und Knochen einiges zu tun haben, darauf zu reagieren. So halten Sie, ohne sich groß vom Fleck zu bewegen, Ihre gesamte Muskulatur am Arbeiten und stärken dabei auch noch Knochen und Bindegewebe. Waren entsprechende Geräte noch vor Kurzem Statussymbole von High-End-Fitnesscentern, gibt es sie inzwischen für den Hausgebrauch in guter Qualität für weit unter 500 Euro, erste Preisbrecher starten sogar bereits unter 200 Euro.

 

Apps

Das kleinste Fitnessgerät in Ihrem Haushalt müssen Sie gar nicht erst neu anschaffen: Ihr Smartphone kann Ihnen wirksam helfen, in Form zu bleiben – mit den richtigen Apps. Einige der besten Anwendungen haben wir Ihnen in unserem Artikel „Miss Dich fit: die digitale Fitness-Welt – und der sinnvolle Umgang damit“ vorgestellt.

 

Bleiben Sie fit, und werden Sie noch fitter – schließlich ist Frühling 😊

Test

Keime müssen draußen bleiben: So halten Sie Ihr Haus hygienisch

Es fällt nicht leicht, Gutes an der aktuellen Situation zu finden – dafür ist sie für zu viele mit zu vielen Einschränkungen und Sorgen verbunden. Doch eine positive Auswirkung ist zweifelsohne, dass das Thema „Hygiene“ ganz neu in die Aufmerksamkeit gerückt ist. Das ist nicht nur hier und heute wichtig, sondern schützt uns auch in der Zukunft. Damit Ihr Haus ein Ort der Gesundheit bleibt, stellen wir einige praktische Elektrogeräte vor, mit denen Sie es ganz einfach hygienisch halten – auch nach den höheren Standards, die wir aktuell alle gemeinsam einüben.

 

„Hands-free“-Bedienung: Hier zählt es wirklich

Vieles, was ferngesteuert wird, dient in erster Linie dem Komfort. Es würde uns kein Zacken aus der Krone brechen, wenn wir die Knöpfe selbst drückten, doch mit Alexa ist es eben bequemer. Anders ist das bei Türgriffen, Lichtschaltern und Sanitär-Armaturen: Der Griff der Eingangstür, der erste Lichtschalter im Flur, der Wasserhahn und Seifenspender im Bad sowie die WC-Spülung sind diejenigen Oberflächen, die am häufigsten und am stärksten mit Keimen belastet sind. Häufig putzen ist hier das Eine – eine elegante und enorm wirksame Lösung ist jedoch, sie erst gar nicht mit schmutzigen Händen anzufassen! Wie das geht? Mit Sensorik!

 

Elektronische Türschlösser, die auf Ihre Stimme, Ihr Gesicht, Ihr Smartphone oder einen Sender im Schlüssel reagieren, öffnen Ihnen den Zugang zu Ihrem Reich ganz ohne Handanlegen. Von der einfachen Fotozelle bis zur stimmgesteuerten Smart Home Schaltzentrale bietet sich eine große Bandbreite an Möglichkeiten, die Lichter im Haus ohne Betätigung eines Schalters erstrahlen zu lassen – besonders wichtig für jene zwischen Eingangstür und dem ersten Waschbecken. Und im Badezimmer haben Wasserhähne, Seifenspender und WC-Spülungen, die per Sensor auf einen bloßen Wink der Hand reagieren, in den letzten 10 Jahren den Sprung von kommerziellen Einrichtungen ins private Heim geschafft.

 

Drei Fliegen schlagen Sie so mit einer Klappe: Alles, was Sie nicht mit schmutzigen Händen berühren, ist hygienischer und weniger reinigungsbedürftig, die Bedienung über Sensoren und smarte Elektronik ist obendrein komfortabler – und nicht zuletzt gibt es bei einer Bedienung per Sensor weniger Teile, die mechanisch bewegt werden, womit diese Lösung oft auch noch langlebiger ist!

 

Bodenreinigung: putzen wie die Profis

So gut Sie auf die Oberflächen achten – eine klassische Problemzone jedes Haushalts bleibt der Boden. Hier kann man sich buchstäblich um den Verstand putzen, weil ständig wieder neuer Dreck anfällt – erst recht mit Kindern und/oder Haustieren.

 

Ein Saugwischer hilft hier enorm, weil er die beiden typischen Reinigungsschritte in einem zusammenfasst und damit nicht zuletzt dazu führt, dass häufiger als sonst gewischt wird. Bereits handelsübliche Reinigungsmittel schaffen dabei Abhilfe gegen viele Keime, denen reines Saugen nichts anhaben könnte. Entsprechende Geräte kosten allerdings meist auch mehr als ein Staubsauger und ein Wischmopp zusammen – eine lohnende Investition sind sie dennoch.

 

Noch einen Schritt weiter gehen Sie mit einem Dampfreiniger: Der heiße Dampf eines solchen Geräts tötet fast alle Keime zuverlässig ab und ist auch für Holzböden verträglich, sofern diese versiegelt sind. Das Beste: Gute Geräte sind bereits für deutlich unter 100 Euro zu haben.

 

Richtig (und bequem) desinfizieren

Es wird gewischt, gereinigt – und was passiert dann mit den Lappen? Trotz der besten Haushaltsgeräte werden Sie nicht gänzlich ohne die alten Gefährten auskommen, die nach getaner Arbeit nass und dreckig herumhängen.

 

Ganz wichtig: Eine Mikrowelle ist kein Ort, um sie „abzukochen“ und so zu desinfizieren! Und die ebenfalls oft genutzte Spül- oder Waschmaschine erledigt den Job nur bei hohen Temperaturen (die bei energieeffizienten, modernen Spülmaschinen nicht standardmäßig erreicht werden).

 

Eine einfache Möglichkeit ist das klassische Abkochen auf dem Herd. Bequemer und energieeffizienter geht es mit Dampf- oder UV-Sterilisatoren. Während die UV-Geräte niedrig dreistellig kosten, gibt es gute Dampfsterilisatoren bereits für um die 50 Euro. Nur für benutzte Lappen vielleicht eine fragwürdige Investition – doch auch benutzte Thermosflaschen, heruntergefallene Schnuller und vieles mehr werden damit im Nu wieder gebrauchssicher.

 

Gute Hygiene ist die beste Vorsorge – und heute nicht nur wichtiger, sondern auch einfacher und bequemer denn je. Bleiben Sie gesund!