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Keime müssen draußen bleiben: So halten Sie Ihr Haus hygienisch

Es fällt nicht leicht, Gutes an der aktuellen Situation zu finden – dafür ist sie für zu viele mit zu vielen Einschränkungen und Sorgen verbunden. Doch eine positive Auswirkung ist zweifelsohne, dass das Thema „Hygiene“ ganz neu in die Aufmerksamkeit gerückt ist. Das ist nicht nur hier und heute wichtig, sondern schützt uns auch in der Zukunft. Damit Ihr Haus ein Ort der Gesundheit bleibt, stellen wir einige praktische Elektrogeräte vor, mit denen Sie es ganz einfach hygienisch halten – auch nach den höheren Standards, die wir aktuell alle gemeinsam einüben.

 

„Hands-free“-Bedienung: Hier zählt es wirklich

Vieles, was ferngesteuert wird, dient in erster Linie dem Komfort. Es würde uns kein Zacken aus der Krone brechen, wenn wir die Knöpfe selbst drückten, doch mit Alexa ist es eben bequemer. Anders ist das bei Türgriffen, Lichtschaltern und Sanitär-Armaturen: Der Griff der Eingangstür, der erste Lichtschalter im Flur, der Wasserhahn und Seifenspender im Bad sowie die WC-Spülung sind diejenigen Oberflächen, die am häufigsten und am stärksten mit Keimen belastet sind. Häufig putzen ist hier das Eine – eine elegante und enorm wirksame Lösung ist jedoch, sie erst gar nicht mit schmutzigen Händen anzufassen! Wie das geht? Mit Sensorik!

 

Elektronische Türschlösser, die auf Ihre Stimme, Ihr Gesicht, Ihr Smartphone oder einen Sender im Schlüssel reagieren, öffnen Ihnen den Zugang zu Ihrem Reich ganz ohne Handanlegen. Von der einfachen Fotozelle bis zur stimmgesteuerten Smart Home Schaltzentrale bietet sich eine große Bandbreite an Möglichkeiten, die Lichter im Haus ohne Betätigung eines Schalters erstrahlen zu lassen – besonders wichtig für jene zwischen Eingangstür und dem ersten Waschbecken. Und im Badezimmer haben Wasserhähne, Seifenspender und WC-Spülungen, die per Sensor auf einen bloßen Wink der Hand reagieren, in den letzten 10 Jahren den Sprung von kommerziellen Einrichtungen ins private Heim geschafft.

 

Drei Fliegen schlagen Sie so mit einer Klappe: Alles, was Sie nicht mit schmutzigen Händen berühren, ist hygienischer und weniger reinigungsbedürftig, die Bedienung über Sensoren und smarte Elektronik ist obendrein komfortabler – und nicht zuletzt gibt es bei einer Bedienung per Sensor weniger Teile, die mechanisch bewegt werden, womit diese Lösung oft auch noch langlebiger ist!

 

Bodenreinigung: putzen wie die Profis

So gut Sie auf die Oberflächen achten – eine klassische Problemzone jedes Haushalts bleibt der Boden. Hier kann man sich buchstäblich um den Verstand putzen, weil ständig wieder neuer Dreck anfällt – erst recht mit Kindern und/oder Haustieren.

 

Ein Saugwischer hilft hier enorm, weil er die beiden typischen Reinigungsschritte in einem zusammenfasst und damit nicht zuletzt dazu führt, dass häufiger als sonst gewischt wird. Bereits handelsübliche Reinigungsmittel schaffen dabei Abhilfe gegen viele Keime, denen reines Saugen nichts anhaben könnte. Entsprechende Geräte kosten allerdings meist auch mehr als ein Staubsauger und ein Wischmopp zusammen – eine lohnende Investition sind sie dennoch.

 

Noch einen Schritt weiter gehen Sie mit einem Dampfreiniger: Der heiße Dampf eines solchen Geräts tötet fast alle Keime zuverlässig ab und ist auch für Holzböden verträglich, sofern diese versiegelt sind. Das Beste: Gute Geräte sind bereits für deutlich unter 100 Euro zu haben.

 

Richtig (und bequem) desinfizieren

Es wird gewischt, gereinigt – und was passiert dann mit den Lappen? Trotz der besten Haushaltsgeräte werden Sie nicht gänzlich ohne die alten Gefährten auskommen, die nach getaner Arbeit nass und dreckig herumhängen.

 

Ganz wichtig: Eine Mikrowelle ist kein Ort, um sie „abzukochen“ und so zu desinfizieren! Und die ebenfalls oft genutzte Spül- oder Waschmaschine erledigt den Job nur bei hohen Temperaturen (die bei energieeffizienten, modernen Spülmaschinen nicht standardmäßig erreicht werden).

 

Eine einfache Möglichkeit ist das klassische Abkochen auf dem Herd. Bequemer und energieeffizienter geht es mit Dampf- oder UV-Sterilisatoren. Während die UV-Geräte niedrig dreistellig kosten, gibt es gute Dampfsterilisatoren bereits für um die 50 Euro. Nur für benutzte Lappen vielleicht eine fragwürdige Investition – doch auch benutzte Thermosflaschen, heruntergefallene Schnuller und vieles mehr werden damit im Nu wieder gebrauchssicher.

 

Gute Hygiene ist die beste Vorsorge – und heute nicht nur wichtiger, sondern auch einfacher und bequemer denn je. Bleiben Sie gesund!